Impfschutz

Wie lange schützt eine Impfung? Die Dauer des Impfschutzes ist abhängig von der Art der Impfung, es gibt gewisse Impfungen, welche nie wiederholt werden müssen und andere, welche in gewissen Abständen aufgefrischt werden sollten. In unserer Übersicht finden Sie die wichtigsten Impfungen und wie oft sie aufgefrischt werden sollten. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir in der Löwen-Apotheke Dietikon gerne zur Verfügung.

Impfung Alter für die Impfung Auffrischung
Zeckenimpfung (FSME) ab 6 Jahren alle 10 Jahre (Empfehlung BAG)
Grippe Impfung ab 6 Monaten möglich
(Wer sollte sich impfen lassen?)
jährlich
Diphterie & Tetanus (Starrkrampf) (dT) 2, 4, 6 und 15 – 24 Monaten alle 10 Jahre
Pertussis (Keuchhusten) meist in Kombination mit Diphtherie & Tetanus (DTP/dTP) 2, 4, 6 und 15 – 24 Monaten
Haemophilus influenzae Typ b (Hib) 2, 4, 6 und 15 – 24 Monaten nicht nötig (lebenslanger Schutz)
Poliomyelitis (Kinderlähmung) (IPV) 2, 4, 6 und 15 – 24 Monaten bei Risiko alle 10 Jahre
Hepatitis B (HB) 2, 4, 6 und 15 – 24 Monaten nicht nötig (lebenslanger Schutz)
Masern, Mumps, Röteln (MMR) zwischen 12 und 24 Monaten nicht nötig (lebenslanger Schutz)
Windpocken, auch «Wilde Blattern» (Varizellen)
(Impfung nur nötig, wenn noch keine Ansteckung in der Kindheit, siehe Windpocken & Gürtelrose BAG)
zwischen 11 und 15 Jahren nicht nötig (lebenslanger Schutz)
Humane Papillomaviren (HPV) zwischen 11 und 15 Jahren unklar (der Schutz hält für mindestens 8 Jahre)

Wo finde ich neutrale Informationen?

Impfungen sind ein heikles Thema und werden sehr unterschiedlich wahrgenommen. Manchmal ist es deshalb schwierig den Durchblick darüber zu behalten, was nötig ist und welche Informationen stimmen. Wir empfehlen den Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit BAG zu folgen. Der Bund ist bestrebt die Gesundheitskosten tief zu halten und gleichzeitig eine möglichst hohe Gesundheit in der Bevölkerung zu erreichen. Aus diesem Grund empfiehlt er nur Impfungen, die einen hohen Nutzen haben und versucht möglichst neutral und wissenschaftlich die Informationen zu verarbeiten. Natürlich kann es sein, dass verschiedene Akteure versuchen, die Entscheidungen des Bundes mit zu beeinflussen. Letztlich trifft dies aber für sämtliche Informationsdienstleister zu. Uns scheint aber der Ausgangspunkt von Kosten, Nutzen und Gesundheit der neutralste Weg zu Informationen zu sein.

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